Das Thema „Gewalt in der Pflege und Betreuung“ wird meist als Gewalt gegen alte und betreute Menschen in Einrichtungen verstanden. Der Ärger, Zorn und die Betroffenheit ist groß, wenn wir hören, dass eine Pflegekraft einen alten oder betreuten Menschen verbal oder körperliche Gewalt zugefügt hat.

Dabei gibt es ebenso Vorfälle, bei denen Pflegekräfte die Opfer von verbalen oder körperlichen Gewalt  werden . Es wird nur selten nach außen publiziert, weil die meisten Pflegekräfte Vorfälle nicht melden. Die Folgen sind nicht unerheblich, die mit Burnout einhergehen bis hin zur Berufsaufgabe.

Jeder Beschäftigte hat ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Doch häufig sind Gewalterfahrung mit Scham und Angst verbunden und mit einem Tabu belegt, weil man die Haltung hat , dass Profis das „weg stecken“ und „darüber hinweg“ sehen.
Dabei können sich dadurch langfristige psychosomatische Erkrankungen entwickeln bis hin zur Arbeitsunfähigkeit und Berufsaufgabe, wie z.B. posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen oder psychosomatischen Erkrankungen. 

Nach einer Studie der BGW fühlt sich jede dritte befragte Fachkraft in Kliniken, in der stationären und ambulanten Altenpflege, sowie in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen durch Gewalterlebnisse stark belastet.

Seit einer kurzen Zeit gehören Fort- und Weiterbildung im Bereich Deeskalation und Gewaltprävention  für Sozialberufe und für die mit schwierigen Personengruppen zu tun haben zu den empfohlenen Fortbildungen durch die Arbeitssicherung und BGW siehe auch U – Grundsätze der Prävention  |  DGUV Vorschrift 1 / BGVA1.

 

Ich biete zu dem „Thema Gewaltprävention in der Pflege und Betreuung“ folgende Inhalte: 

  • Humanistische Deeskalation
  • NAH(Nicht aggressive Haltung) -Prinzip
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
  • Nonverbale Kommunikation
  • Formen der Gewalt /-Aggression
  • Konfliktmanagement
  • Stufen der Eskalation
  • Interventionsmöglichkeiten
  • Indikatoren und Auslöser von Gewalt
  • Rollenspiel mit Videoanalyse

Das Ziel der Fortbildung:

  • Handlungsmöglichkeit erlangen
  • Gefahrenradar erarbeiten
  • Frühzeitig Konflikte erkennen und intervenieren
  • Erwerben von Techniken zur Deeskalation
  • Angstfreies Arbeiten
  • Sicheres Selbstbewusstes Auftreten
  • Erwerben von  Kommunikatonstechniken

Zielgruppe:

  • Seniorenheime / Pflegeheime
  • Klinike, besonders Psychiatrie, Notaufnahme
  • Rettungsdienst und Feuerwehr
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
  • Psychiatrischee Einrichtungen
  • Einrichtungen für Jugendliche bspw. Jugendhof
  • Suchtkliniken

 

Kursort und Dauer der Fortbildung:

  • Dauer der Fortbildung richtig sich nach dem was Sie brauchen und was Sie sich von uns wünschen
  • Alle Fortbildungen sind Inhouse Fortbildung d.h. gerne kommen wir in Ihre Einrichtung/ Institution

 

Investition /Kosten der Fortbildung:

  • Das richtet sich ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen

 

Wichtiger Hinweis:

  • Gerne machen wir mit Ihnen ein Termin in Ihrer Einrichtung/ Institution und beraten Sie zu unseren Themen

 

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