Definition von humanistische Deeskalation:

Die humanistische Deeskalation ist aus dem Grundgedanken der Kinästhetik – (die Lehre von der Bewegungsempfindung) und aus dem Zusammenschluss von verschiedenen Selbstbehauptungssystemen entstanden. Das Konzept der humanistischen Deeskalation besteht aus mehreren Modulen und zwar…

  • gewaltfreier Kommunikation als Menschenwürdige Kommunikation,
  • Bedrohungsmanagement zum frühzeitigen Erkennen von Spannungen,
  • Gewaltmanagement um mit Gefahrensituationen richtig umzugehen.

Ziel der Lehre ist es den Aggressor so in eine Situation zu bringen damit man mit Ihm sprechen und Empathie geben kann.

Was ist die humanistische Deeskalation?

Die humanistische Deeskalation ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Selbstbehauptungs- und Verteidigungskonzepten die ich über die Jahre gelernt und unterrichtet habe.Diese Techniken wurden von mir so reduziert das bzw. abgespeckt das eine Verletzung meines Gegenübers relativ gering bis garnicht möglich ist. Ich habe einige Jahre an diesem Konzept gearbeitet und habe mich mit Ärzten und anderen Fachleuten beraten wie man diese Techniken anwenden kann damit sie zum einen Wirkungsvoll sind aber nicht ein Verletzungsrisiko  beinhalten. Durch meinen Beruf als examinierter Krankenpfleger und mein wissen über die Anatomie und Physiologie des Menschen wurde mir schnell klar das die Kinästhetik- die Lehre von der Bewegungsempfindung ein sehr gutes Medium ist um dieses Konzept zu vervollständigen. Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein weiteres Modul zur Konfliktlösung und im Vorfeld eine eskalierende Situation runter zu brennen. Dies macht dieses Konzept rund und  einzigartig .

 

Für wenn eignet sich die Form der Deeskalation?

Die humanistische Deeskalation eignet sich für jede Berufsgruppe die in Kontakt mit Menschen steht wie z.B…

  • Heil- und Pflegeberufe
  • Ärzte
  • Ämter/Behörde = Arge, Sozialamt,Finanzamt, Asylbehörde
  • Pädagogen
  • Sozialarbeiter
  • Lehrer
  • Badmeister
  • Polizei
  • Bus und Bahn Bedienstete
  • Verkäufer-/innen
  • Politessen
  • Rettungsdienst- und Feuerwehr , THW

 

Was macht die humanistische Deeskalation so einzigartig und was unterscheidet es von anderen Deeskalationkonzepten?

In diesem Konzept geht es nicht darum irgendwelche Hebel oder ähnliches zu lernen. Es geht dabei lediglich sich auf eine Art und Weise zu schützen das ich halbwegs unversehrt aus einer bedrohlichen Situation heraus komme. Das Problem ist wenn ich Hebel oder ähnliches Trainieren will benötige ich eine lange Zeit bis ich dies beherrsche. Zudem besteht die Gefahr das diese in einer realen bedrohlichen Situation nicht funktioniert weil ich vielleicht die richtige Position habe oder die Hand/ Arm nicht richtig zu fassen bekomme. Ein weiteres Problem sehe ich darin das ich damit den Eskalierenden noch weiter wütend mach und die Situation damit schlimmer. Mein Ziel sollte es sein relativ schnell aus einer bedrohlichen Situation heraus zu kommen um Flüchten  oder Hilfe holen zu können. Mein Konzept zeichnet damit aus das es gezielte, grob motorische Bewegungsabläufe sind die jeder lernen kann ohne in irgendeiner Form ein System oder Konzept trainiert zu haben. Weitere wichtiger Aspekt sind psychologische Gefahrenradar, Mindset sowie die Gewaltfreie Kommunikation um im Vorfeld einen Konflikt zu erkennen und zu lösen. Die körperliche Auseinandersetzung  sollte daher die letzte Konsequenz sein. In meinen Augen fängt Deeskalation bei den eigenen Gefühlen und inneren Haltung an. Und das ist was mein Konzept so einzigartig und sich von anderen unterscheidet.